Category Archives: Strickarbeiten

Jahresprojekt beendet

Im August letzten Jahres habe ich mit dieser Jacke begonnen. Wie öfters bei mir waren die gestrickten Teile schon geraume Zeit fertig, nur das Zusammennähen dauert dann immer länger. Mit dem ersten, provesorisch eingenähten Reißverschluß bin ich auch nicht zufrieden gewesen, der hat gebeult und ich habe ihn nach längerem Hin und Her durch einen Kürzeren ersetzt.

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Eigentlich war die Jacke für meinen Sohn – mein mittleres Kind sozusagen –  geplant. Da das Rechts-Links-Muster die Strickerei sehr stark zusammengezogen hat, mußte ich die Maschenanzahl neu berechnen und habe dann mit wesentlich mehr Maschen angeschlagen und – wieder mal typisch – sicherheitshalber noch ein paar Maschen zusätzlich dazugetan.

Nachdem Vorder- und Rückenteil fertig waren, ging´s an die Ärmel und da wiederum hab ich festgestellt, dass selbige zu kurz werden, wenn ich mich an das vorgegeben Streifenmuster halten werde – und das mußte ich zumindest im oberen Teil, damit das Strickmuster an der Raglanschrägung mit dem Vorder- und Rückenteil zusammenpasst. Daher hab ich einen zusätzlichen gelben Ringel reingeschmuggelt, fällt aber gar nicht weiter auf, wenn ich´s nicht sagen würde. Wer findet ihn?

Alles in allem ist die Jacke jetzt so groß ausgefallen, dass sie noch ganz bequem von meinem größten Kind getragen werden kann.

Es ist angestrickt!

Aller Anfang ist schwer. Mit der von mir veranschlagten Maschenanzahl bin ich nicht ausgekommen. Durch die linken Maschen im Muster wird das Gestrickte kräftig zusammengezogen und um einiges schmäler. Ich habe nach den ersten zehn Zentimetern die Notbremse gezogen und aufgetrennt. Den zweiten Anschlag habe ich mit 137 Maschen gemacht – jaja, deutlich mehr! Und was lernen wir daraus: Ab sofort werde ich die Maschenprobe nicht nur glatt rechts, sondern im tatsächlich zu strickenden Muster machen. Ich hätt´s ja eigentlich gewußt.

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Nachtrag 30. 7. 2015: Die Jacke ist fertig!!!

Socken für kleine Füßchen

Mein Kleiner hat neue feine Söckchen, bei denen auch der vorwitzige große Zeh wieder eingepackt ist. Gestrickt habe ich mit meiner dicken Schurwolle. Das Hellbraun ist mit Nuss-Schalen, das Blau mit Indigo gefärbt.

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Oooi-jeeeeeh!!!

Akkuter Notfall!! Durchbruch des großen Zeh´s!

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Erstdiagnose: Hoffnungslos

Stopfgarn und Nadeln nützen in diesem Fall nichts mehr, die Socken sind chronisch dünn geworden. Zwei Kinder haben sie durchgestanden, beim dritten geben sie sich jetzt geschlagen. Tja, da wird wohl jemand ein Paar neue Füßchenwärmer stricken müssen/dürfen!

Maschenprobe Merinowolle

Die Merinowolle verstricke ich üblicherweise mit 3,5er Nadeln. Trotzdem hab ich nochmals eine Maschenprobe gemacht:

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Auf 10 cm trifft es hier 23,5 Maschen, hochgerechnet auf die Kinderjacke, die ich stricken möchte, bedeutet das für mich 96 Maschen anschlagen für das Rückenteil. Übrigens ist die Wolle in Natur deutlich dunkler als hier am Foto dargestellt.

Strickprojekt beendet

Den letzten heißen und sonnigen Sonntag im Juni habe ich genutzt um jene Tunika fertig zu strickten, mit der ich im Herbst gestartet hatte. Ja, ja, das ist schon richtig: “im Herbst”! Meine Strickprojekte dauern im Moment einfach ein bißchen länger – nicht ohne Grund habe ich das Teil so groß angelegt, dass es heuer im Winter auch noch getragen werden kann.

Gestrickt habe ich mit selber gefärbter Lammwolle in den Farben pink-lila-blau, gefärbt mit den Naturfarben Cochenille und Indigo. Die schönen Farbverläufe dieser einfädigen Dochtwolle haben die beste Wirkung, wenn glatt rechts gestrickt wird. Benötigt habe ich für Größe 152 nicht ganz 350 Gramm Wolle, gearbeitet wurde mit 4,5er Nadeln beim Bündchen und Kragen und 5,5er Nadeln beim glatten Teil. Im übrigen sind noch zwei Stränge mit je 50 gr zu haben.

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Und hier bitte schön – nach langen Monaten – die LETZTE Masche!

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Babypatschen…

…aus feiner, schmusiger Schurwolle, die ich mit Walnuss-Schalen gefärbt habe.SockenSchurDick Nuss13 - KopieSockenSchurDick Nuss13 (3)

Der schwierigste Teil an der ganzen Sache war, dem Herrn Baby zu erläutern, dass es beim Söckchen-Fotografieren nicht darum geht, sich möglichst schnell den Fotoapparat zu schnappen. Ein Hohelied auf die Digitalkamera, mit der man bedenkenlos hunderte Fotos von permanent strampelnden Beinchen machen kann – um dann irgendwann doch noch zwei scharfe Bilder zu bekommen.